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Die 7 größten Fehler bei der Fütterung Deines Welpens, die Deinen Welpen krank machen
In diesem Artikel erfährst Du welche Fehler bei der Fütterung Deines Welpens zu leidvollen Krankheiten führen könnnen. Außerdem bekommst Du eine Schritt-für-Schritt Anleitung wie Du diese Fehler vermeiden kannst.
Bei der Fütterung muss der Körperbau und die genetische Veranlagung des Welpens beachtet werden!
Der Hund gehört mit zu den Tieren, die schnell anfällig sind für Krankheiten, wenn sie falsch gefüttert werden. Außerdem ist der Hund von den Verdauungs-Genen her sehr nah am Wolf. Deswegen kommt es schnell zu einer Unterversorgung, wenn man Welpen mit dem handelsüblichen Futter füttert.
Durch den Körperbau und die Gene ergeben sich ganz bestimmte Anforderungen an die Fütterung. Wenn diese Anforderungen nicht beachtet werden, kann das langfristig zu Nährstoffmangel beim Welpen führen. Die Lebenserwartung eines Hundes liegt je nach Hunderasse bei bis zu 18 Jahren, wenn er gesund ernährt wird.
Eine Fehlernährung kann die folgenden Krankheiten beim Hundewelpen verursachen:
Gelenkerkrankungen (durch Nährstoffungleichgewicht), Hauterkrankungen (durch Nährstoffmangel) und Harnsteine (durch Trockenfutter). Diese Erkrankungen können ohne Behandlung in der Folge zum Tod führen.
Wie beugt man diesen Krankheiten und einer Unterversorgung mit Nährstoffen vor?
Zum Grundverständnis der Genetik: Die Gene des Hundes, die an der Verdauung beteiligt sind, unterscheiden sich nur minimal im Vergleich zu den Genen des Wolfes.
Das wichtigste Gen ist die Pankreas-Amylase. Sie ist dafür verantwortlich Kohlenhydrate in der Bauchspeicheldrüse zu verarbeiten. Der Wolf ist ein reiner Fleischfresser und hat nur wenige Kopien dieses Gens.
Auch beim Hund (jeden Alters) gibt es nur wenige Kopien dieses Gens. Normale Allesfresser, die auch Kohlenhydrate verdauen können, haben mehrere Zehntausende Kopien dieses Gens! Dazu kommt, dass Hunde und Wölfe grundsätzlich nicht in der Lage sind das Enzym Amylase im Speichel herzustellen. Die Amylase ist dafür verantwortlich Kohlenhydrate zu verdauen.
Auch der kurze Darm vom Hund ist typisch für Fleischfresser. Für das Verdauen von übermäßig großen Mengen an Kohlenhydraten wie Gras, Getreide, Mais, Nudeln oder auch Rübenschnitzel (Zucker) braucht ein Lebewesen einen viel längeren Darm.
Zum Vergleich: Schafe haben eine Darmlänge von 20-40 Metern. Hunde haben eine Darmlänge von maximal 7 Metern. Wird ein Hund mit einem Futter mit zu hohem Kohlenhydrateanteil und geringem Fleischanteil gefüttert, kommt die Darmflora ins Ungleichgewicht. Im Darm sitzt 80% des Immunsystems. Das Ungleichgewicht führt zu einer langfristigen Schädigung des Darms und kann zur Darmerkrankung IBD führen. Ein schwaches Immunsystem kann auch viele andere Hundekrankheiten, wie Allergien, Diabetes und Leishmaniose begünstigen.
Damit ist klar, dass ein Hund von den Genen her dem Wolf sehr ähnlich ist. Hunde können hohe Kohlenhydrat-Anteile nur sehr schwer verdauen. Es ist nun klar, dass ein zu hoher Kohlenhydrate-Anteil im Hundefutter nicht artgerecht ist.
Der Hund gewinnt seine Energie, die er im Alltag bei allen Tätigkeiten verbraucht, hauptsächlich aus hochwertigen, leicht verdaulichen Proteinen und Fetten. Es machen nur die sogenannten „funktionellen Kohlenhydrate“ für Hunde (und Hundewelpen) Sinn, die bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzennährstoffe enthalten, die auf zellulärer Ebene gesundheitsfördernd wirken. Daher ist ein Futter mit einem hohen Fleischanteil und wenigen, bestimmten funktionellen Kohlenhydraten in hoher Qualität für Hunde wichtig.
Auch die Vorgänge der natürlichen Selbstheilung durch Zellerneuerung, Zellteilung usw. werden komplett über die Nährstoffversorgung durch hochwertige Proteine, Fette und den Vitaminen, Mineralstoffen und Pflanzennährstoffen aus funktionellen Kohlenhydraten abgedeckt. Deswegen ist es wichtig auf jeder Dose den Fleischanteil in Prozent und die Qualität der Kohlenhydratequelle zu kontrollieren. Umso höher der Fleischanteil, umso besser! Die Kohlenhydrate sollten am besten in Lebensmittelqualität sein.
Die typischen Gelenkerkrankungen des Hundes können vermieden werden, wenn schon die kleinen Hundewelpen so ernährt werden, wie die Natur es für sie vorgesehen hat. Leider werden heutzutage die meisten Nährstoffe künstlich im Labor hergestellt und dann im Nachhinein dem Welpenfutter hinzugefügt. Diese chemisch hergestellten Nährstoffe können in einer zu hohen Zufuhr zu Gelenkerkrankungen führen.
Wenn man ein Futter wählt, das sich am natürlichen Beutetier des Hundes (bzw. Wolfes) orientiert, hat man die Garantie, dass die Nährstoffe im ausgewogenen Verhältnis vorhanden sind. Schon kleine Wolfs-Welpen dürfen von dem Beutetier, das die Wolf-Mama erlegt hat, mitfressen!
Wie sollte ein Hundewelpe ernährt werden, damit er gesund bleibt?
Das Wichtigste ist, dass die Quelle der Inhaltsstoffe hochwertig ist, das Futter einen hohen Fleischanteil hat und artgerecht ist. Perfekt auf den Nährstoffverbrauch von Hundewelpen angepasst durch Orientierung am Beutetier:
- feuchtes, frisches Fleischfutter
- mit ausschließlich hochwertigen Proteinen und Fetten
- Verwendung von Fleisch, das für die menschliche Ernährung zugelassen ist
- mit ausschließlich funktionellen Kohlenhydraten in Lebensmittelqualität
- mit mindestens 90% Fleischanteil
Hier gibt es das artgerechte Hundefutter für Welpen mit Kohlenhydraten in Lebensmittelqualität: https://samtohr.com*
ACHTUNG: Langfristig spart man viel Geld, weil der Fleischanteil hier viel höher ist als bei herkömmlichem Futter.
Wenn man statt den 400 Gramm* Dosen 6 große 810 Gramm Dosen* für 32,34 € kauft, dann reicht es für ca. 23 Tage. Das Futter hält 3 Tage im Kühlschrank und man kann es auch portionsweise einfrieren. So kann man seinen geliebten Welpen für ca. 1,41 € pro Tag wirklich gesund und artgerecht ernähren. Es ist am besten, wenn das Futter lebenslang gefüttert wird. Langfristig kann man gut sparen mit dem 6-er Pack mit 6 Dosen* und kommt so auf günstige 67 Cent pro 100 Gramm Futter. Um herauszufinden welche Lieblingssorten Dein Hundewelpe hat, lohnt sich das Hunde-Schnupperpaket*:
Bei sehr kleinen Welpen kann zwischen der 3. und 12. Woche zusätzlich immer noch eine Messerspitze Kolostrum* mit unter die Futterportion gemischt werden. Im Kolostrum sind sehr viele Nährstoffe enthalten, so dass es ein richtiger Immunbooster ist.
Stimmt es wirklich, dass handelsübliches Hundefutter aus Schlachtabfällen besteht?
Wir haben in Deutschland einen sehr hohen Fleischkonsum und es fallen unglaublich viele Schlachtabfälle ab. Diese Abfälle müssen laut Gesetzgebung entweder verbrannt werden oder dürfen zu Hunde-, Welpen- und auch Katzenfutter verarbeitet werden.
Was passiert? Da wir im Kapitalismus leben, werden diese Abfälle nicht verbrannt. Die Abfälle werden zu Hundefutter verarbeitet. Deswegen ist das Futter so günstig.
Leider bietet die gesetzliche Deklarationspflicht für Hundefutterhersteller „Lücken“, um den Fleischanteil viel höher darzustellen, als er wirklich ist. Wer die Zutatenliste des Hundefutters genau anschaut, findet dort Kohlenhydrate, wie z. B. Nudeln, Getreide und chemisch hergestellte Nährstoffe, die extra hinzugefügt werden.
Besser ist es, den Welpen so zu ernähren, wie es die Natur vorgesehen hat: Mit frischem Fleisch, das von Schlachtvieh kommt, das mit frischem grünen Gras gefüttert wird, Wasser in Trinkwasserqualität zu trinken bekommt und auch auf der Weide in der Sonne steht. In Schweden gibt es die typische deutsche Massentierhaltung nicht. In Schweden hat das Schlachtvieh per Gesetz das Recht auf artgerecht Haltung mit frischem Gras, frischem Wasser und Sonne!
Ich rate generell dazu nur Hundefutter zu kaufen, das in Schweden hergestellt wird. Nicht nur, dass die Fleischqualität viel besser ist. Sondern auch, weil sie dort den Schlachttieren keine Antibiotika auf Verdacht verabreichen – wie es hier in Deutschland üblich ist.
Aber woher bekomme ich Nassfutter mit mindestens 90% Fleischanteil, hergestellt in Schweden aus Fleisch in Lebensmittelqualität (alle enthaltenen Rohstoffe sind für den menschlichen Verzehr geeignet), nur mit hochwertigen Kohlenhydraten und ohne chemische Zusätze oder Farbstoffe?
Auf der Webseite samtohr.com gibt es Hundefutter und Katzenfutter, das vollständig in Schweden hergestellt wird. Das Futter wird in Deutschland verpackt und für nur 4,80 Euro Versandkosten mit DHL versendet. Mehr Infos zum Futter gibt es hier (Klick).*
Erfahrungsberichte
Erfahrungsbericht einer Züchterin
Was füttere ich meinem Hund?“ Das ist eine Frage, die sich Millionen Tierbesitzer stellen. Dabei wäre die richtige Frage „Wie füttere ich mein Tier artgerecht?“!
Jeder Futtermittelhersteller behauptet von sich das er „das beste Futter hat“. Die einen behaupten Trockenfutter ist die gesündeste Lösung, andere schwören auf Barfen und wieder andere auf ihre Nassnahrung. Also wie mache ich es denn nun richtig? Wir alle wollen doch nur das Beste für unseren Vierbeiner. Wie soll man sich in dem riesengroßen Angebot mit all seinen perfekten Marketingstrategien zurecht finden?
Eine liebe Freundin hat einmal zu mir gesagt: „Schaltet doch einfach mal euren Hausverstand an!“ Sie ist Österreicherin und ich liebe diesen Ausdruck einfach. Es ist ein Ausdruck den ich gerne in meine Beratungen einfließen lasse, weil er so wahr ist.
Denn wenn wir unseren Verstand einschalten, wird uns schnell klar, dass unsere Hunde vom Wolf abstammen und Karnivoren, also Fleischfresser sind. Seine Domestikation liegt über fünfzehntausend Jahre zurück – eine geringe Zeitspanne im Verlauf der im Fall der Caniden rund zehn Millionen Jahre dauernden Evolution, in der sich die anatomisch- physiologischen Besonderheiten einer Spezies herausbildeten. Auch wenn sich das Erscheinungsbild des Hundes gegenüber seines Stammvater deutlich verändert hat und wir durch Zucht in der Lage sind kleine oder große Hunde, Hunde mit langen oder kurzen oder lockigen Haaren, oder mit dicken oder schmalen Köpfe zu kreieren. Eines blieb aber immer unverändert, nämlich die artbestimmenden physiologischen Eigenschaften insbesondere der Verdauungskanal.
Ergo sollten wir so nah wie möglich an der Beute bleiben, denn diese bietet für unseren Hund alle lebensnotwendigen Nährstoffe.
Seit fast 20 Jahren züchte ich Hunde. Viele Jahre habe ich für meine Tiere die Futterrationen selbst zubereitet denn keiner der Anbieter konnte meinen hohen ernährungsspezifischen Anforderungen gerecht werden. Eine sehr aufwendige Angelegenheit, denn ich musste den Nährstoffbedarf und die Rationsgestaltung selber ausrechnen.
Heute ist es einfacher und sicherer. 2001 lernte ich dieses Futter kennen. Eine artgerechte Nahrung die meinen Ansprüchen gerecht werden konnte. Seit nun fast 14 Jahren füttere ich meine Hunde und Welpen mit dieser Tiernahrung und habe den Taschenrechner wieder an den Nagel gehängt
Wenn mir meine Welpenkäufer die Frage stellen: Frau Kraemer was soll ich Füttern? Ich will das es meiner/em Kleinen/er gut geht kann ich Gott sei Dank dieses Futter empfehlen. Denn es enthält alles, was für die Wachstumshase und Entwicklung von Seiten der Ernährung notwendig ist.
Den eines ist GEWISS: Ernährungsbedingte Aufzuchtsfehler sind NIE WIEDER gut zu machen!!!! Defizite oder auch Überversorgungen lösen schwere Erkrankungen aus oder begünstigen sie. Darum kann ich nur empfehlen: Gehen Sie keine Kompromisse bei der Fütte-rung ein. Lassen sie sich von der Industrie nicht täuschen auch meine Hunde sind kleine Wölfe und brauchen kein spezielles Hundefutter.
Über ein Jahrzehnt hinweg, eine Nachzucht mit gesunden, fröhlichen Tieren sind mir Beweis genug dafür.
Ich wünsche Ihnen viel Freude mit Ihrem Vierbeiner und langes und glückliches Zusammenleben.
Ihre Elke Kraemer
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Hier gibt es das artgerechte Welpenfutter: https://samtohr.com*
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AMY IST ÜBERGLÜCKLICH
Unsere kleine Amy Havaneserin 8 Monate alt, war von Anfang an mit den dem Futter andere Hersteller sehr mäkelig.
Wir waren deshalb super froh endlich für Amy das richtige Futter Nassfutter mit verschiedenen Flocken gefunden zu haben. Sie liebte das Nassfutter sofort und hatte es in wenigen Sekunden verschlungen. Wir sind total überzeugt. Die Flocken von Karotten, Reis, Äpfel liebt sie auch und für den Darm ist das Darm Pulver super wichtig. Der Kacka ist klein fest und sie hat keine Blähungen. Auch das Fellfit macht super schönes Fell.
Als Rückruf und besondere Belohnung kommt sie 100 Meter schnell zurück für Bio Lachs und Rinderherzen. Es ist absolut frei von Zusatz Stoffen und Amy liebt es total. Es ist für kleine Hunderasse sehr gut geeignet.
Ich empfehle wirklich alle Menüs zu 100 Prozent weiter. Dabei hatten wir einige andere Nassfutter und Trockenfutter ausprobiert.
Herzliche Grüße
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SIE FÜTTERN DOSENFUTTER – OH GOTT – WARUM?
Jetzt treffen sie mich fast an einem wunden Punkt – ich war „Dosengegner“ seit der „Chappi – und Loyal – Ära“ meiner „Kinderzeithunde“ von Großmutter, Onkel und Tante .
Das „Zeug“ stank wie die Pest (der Hund danach auch), zog Maden an wie Fliegen und ich schüttelte mich bereits beim Anblick des Dosenöffnens und dem lauten Wort: FRESSI….
Ich selbst beschloss mit zunehmenden Alter – meinen späteren Hunden niemals Hundefutter aus der Dose anzubieten, sondern frisch ( barfen, wie man heute im Sprachgebrauch sagt). So, wie es meine Eltern unseren Hunden gaben. Überwiegend rohes Fleisch, Gemüse, Kräuter und Obst.
Freilich, der frische Pansen roch auch nicht nach Chanel Nr. 5, aber die Hunde dünsteten den Geruch nicht weiter aus, im Gegenteil – sie rochen gut nach Hund und entwickelten sich von Kindesbeinen an vorzüglich. Solange ich 2 große Hunde besaß, lief alles prima und mit Mutter Natur – normal eben.
In der Kleinrassenzucht angekommen, lernte ich jedoch die verschiedensten Sorten an Trockenhundefutter der unterschiedlichsten Hersteller sowie Züchter kennen, die mit diesem Hundefutter ihre Welpen groß zogen und welches den Hunden im Entwicklungsbereich bis ins Alter möglichst weiter gefüttert werden sollte.
Ich muss gestehen, ich tat es – ich fütterte trocken – es war ganz einfach, den Hundefuttersack aufzureißen, sauber in den Napf zu füllen und meine kleinen Lieblinge fressen zu lassen – ohne Gestank. Es gab keine Fliegen rund um den Futternapf ( extrem, wenn man auf einem mit Bauernhöfen besiedelten Landstrich wohnt), keinen Platzmangel im Auto – keine Schweinereien im Napf und ums Mäulchen – und die Welpen gediehen rund und vermeintlich prächtig.
Ich glaube, es gibt kein Hundefutter im trockenen Bereich, welches ich nicht im Laufe von zig Jahren bei meinen Hunden, teilweise oder vereinzelt ausprobiert habe. Versprochen wird viel und auch die Tiernahrungsindustrie will leben. Es dauerte eine Weile, aus dieser, fast verfluchten Hundehalter umgreifenden Bequemlichkeit herauszukommen – nein, mich zu überzeugen, diesen Unsinn wieder sein zu lassen ohne gleich einen Metzger als 2. Ehemann zu nehmen.Nebenbei bemerkt, ausschließlich mit Trockenfutter habe ich meine Hunde nie ernährt, da wäre mein schlechtes Gefühl damals noch viel schlechter gewesen – aber ich muss gestehen, 3-4 mal die Woche gab es Trockenfutter, vor allem im Urlaub – und da ausschließlich.
Da ich den südländischen Metzgereien nicht unbedingt blind vertraute und deren „High-Society-Fleisch“ für die Anzahl meiner Hunde nicht bezahlbar gewesen wäre. -Schwein gab es niemals – auch wenn´s dort billig zu erstehen ist.
Da kamen mir und meinem Hirn, Tests der Stiftung Warentest, was z.B. 2 bekannte Billigdiscounter angeht, gerade recht – denn auch das Ausland ist inzwischen in deren festen Hand und so konnte man die Urlaubsration an Hundefutter vor Ort besorgen und im Auto war Platz für andere Dinge. Mit dem Wort „Testsieger“ beruhigte ich, wie viele andere meiner Hundefreunde mein Gewissen, denn ich achtete ja schließlich darauf, dass meine Vierbeiner „gesund“ trocken ernährt wurden.
Natürlich besuche ich als Züchter viele Fortbildungen um zu lernen oder umzudenken – immer wieder fand ich mich auf Ernährungsseminaren der verschiedensten Hundefutterfirmen ein und hörte dort, was schlecht und was gut ist.
Es stellten sich im Anschluss eines jeden Informationsabends jedoch immer häufiger für mich viele Fragen.
Wieso und warum mache ich das mit dem Trockenfüttern? Wo bekommen wilde Hunde trockenes Futter her? – Isst ein kleiner Hund andere Dinge als ein Großer? Warum fressen Welpen in freier Natur nicht auch Futter mit besonderem Inhalt oder Zusatzstoffen. Wieso gibt es für ältere Hunde Seniorenfutter? Dürfen meine Kinder täglich Pommes essen?
Das Maß war bei mir (endlich) voll, als ich eine Futtermittelveranstaltung besuchte, in der aufmerksam gemacht wurde, dass ein Hund niemals die Menge an Wasser pro Tag aufnehmen kann, die er durch die Fütterung von Trockenfutter braucht, um seinen Wasserhaushalt zu regulieren und dass Welpen krank gefüttert werden, indem man ihnen die trockenen Brocken zur Erleichterung der Futteraufnahme auch noch einweicht. Ich hatte große Bedenken und stellte die Gabe von Trockenfutter sofort ein.
Allerdings bemerkte ich schnell, dass ich in meiner Küche beim Kochen für mein ganzes Rudel ziemlich hart an meine Grenzen stieß, denn schließlich fordert die Familie auch noch das Ihre und kaum einem „Urlaubshundesitter“ ist es zuzumuten, meiner Hunde täglich frisch zu füttern, bzw. sie zu bekochen. Also – wieder ein Problem – und kein kleines.
Passend zu meiner Problematik war, dass mir eine Freundin zu der Zeit erzählte, es gäbe tatsächlich ein Nassfutter auf dem Markt, welches nicht nur 1 „Kuhblickzentimeter“ Fleisch auf 1 kg Dose beinhaltet, sondern dass es aus bis zu 96 % frischem Fleischanteil hergestellt wird und das auch noch in einer chemielosen Qualität, die ich, etwas gewürzt, im Prinzip meiner Familie als Sonntagsmenue vorsetzen könnte . Gar kein übler Gedanke, wenn man erfährt, dass zur Herstellung dieses schwedischen Futters dieselben Kriterien zählen, wie bei Dingen, die zum menschlichen Verzehr produziert werden.
Gedanklich war ich schon länger an einer Veränderung, aber hier bot sich mir eine Chance, das Ganze tatsächlich in Angriff zu nehmen und wieder optimal gesund zu füttern. Ich wagte also mit vier meiner Hunde einen Testlauf von 2 Monaten und fütterte das neue Futter.
Zugute kam mir, dass zu dieser Zeit eine meiner Hündinnen, die kurz vorher einen großen Wurf versorgt hatte, Probleme mit ihrer körperlichen Verfassung hatte und ich aus Erfahrung wusste, dass es mindestens 4 Wochen über die Dauer der Tragzeit bedarf, um die Hundemutter nur in etwa zu ihrer ursprünglichen Fitness und ihrem Aussehen zurück zu führen.
Ich begann mit der Ernährungsumstellung und war bereits am Anfang angenehm überrascht, dass keine großartigen negativen Reaktionen auftraten. Natürlich musste sich der Magen-Darmtrakt umstellen. Die Hunde reagierten alle vorteilhafter als ich erwartet hatte, und ich bemerkte positive Veränderungen schon nach der ersten Woche. Die Hunde setzten weniger Kot ab als sonst, was mir bewies, dass das Futter besser verwertet wurde und an meiner Mutterhündin, die zum damaligen Zeitpunkt mehr einem gerupften Huhn, als einem stolzen Mops glich, konnte ich innerhalb der ersten 4 Wochen einen Wandel erleben, den ich so noch nicht hatte feststellen können.
Die Bilder von „vorher“ und „nachher“ sprechen für sich.
Links sehen Sie die Hündin zwei Wochen nach Absetzen der Welpen, gefüttert mit „hochwertigem“ Trockenfutter.
Rechts sehen Sie die Hündin nach sechs Wochen – Fütterung mit dem neuen Futter.
Wenn ich mir die Bilder meiner kleinen Dame anschaue, sehe ich, dass ich mich richtig entschieden habe. Alle meine Hunde bekommen nun „Dosenfutter“, es geht ihnen wirklich richtig gut – und mir jetzt auch.
Danke für diese Erfahrung.
Mopsfidele gesunde Grüße
Petra Kos und die Möpse von Cyrano de Bergerac
Juli 2011
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Die Züchterin empfiehlt das folgende Welpenfutter auf der Webseite https://samtohr.com*



